Conversionrate (CVR)

Die Konversionsrate (auch Umwandlungsrate) gibt an, wie viele Webseitenbesucher zu einem tatsächlichen Kunden konvertieren. Sie beschreibt also das Verhältnis von Besuchern zu Käufern und ist somit ein Indikator für die Werbewirksamkeit einer Werbekampagne. Die Konversionsrate wird dabei in Prozent ausgedrückt.

Anzahl der Kunden

————————————————————————  =   Konversionsrate

Anzahl der Webseitenbesucher

 

Die Definition eines Kunden ist je nach Art der Webseite und des Geschäftsmodells des jeweiligen Anbieters unterschiedlich. In einem Online-Shop ist ein Kunde in der Regel jemand, der tatsächlich bestellt.

In Dienstleistungsunternehmen kann aber auch eine Anmeldung für einen Newsletter, der Download einer Produktbroschüre, eine Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon mit der Vertriebsabteilung oder das Aufrufen einer Wegbeschreibung (Kunde hat sich auf der Webseite informiert und will jetzt eine Filiale aufsuchen) eine Konversion sein, da der Kunde mit seiner Aktion ein Kaufinteresse signalisiert.

Die Konversionsrate in der Praxis
Je nach Branche, Angebot, Preis und natürlich Qualität der Werbekampagnen liegt die Konversionsrate in der Praxis zwischen 0,01% und 10%, wobei 1% – 3% für Online-Shops bereits einen guten Wert darstellen.

Die Konversionsrate ist in der Praxis einer der größten Hebel für eine erfolgreiche Werbekampagne. Die Konversionsrate wird dabei nicht nur durch die Qualität der Werbekampagnen beeinflusst, sondern natürlich auch durch das Angebot des Webseitenbetreibers.

Dabei gilt regelmäßig: Je mehr Werbung betrieben wird, desto geringer ist die Konversionsrate, da die Werbekampagne zunehmend Kontakte außerhalb der relevanten Kernzielgruppe erreicht.

 

Beispiel
Ein Händler betreibt einen Online-Shop in dem er ausschließlich Herrenschuhe aus Leder vertreibt. Der Händler bewirbt sein Angebot mittels Suchmaschinenwerbung und hat sich auf Begriffe wie „Lederschuhe für Herren“, „Herrenschuhe aus Leder“ und „Nappa Herrenschuhe“ festgelegt. Von den 1000 geworbenen Besucher seiner Webseite bestellen 150 Schuhe. Seine Konversionrate liegt somit bei 15%.

Da sich Suchmaschinenwerbung für ihn lohnt, beschließt er die Werbung auszuweiten und verdoppelt sein Werbebudget. Da nicht genügend Suchvolumina für seine bereits eingebuchten Suchbegriffe vorhanden ist, bucht er zusätzlich allgemeinere Begriffe wie „Lederschuhe“, „Schuhe kaufen“ und  „Online-Shop Lederschuhe“ ein.

Er verlässt mit der Einbuchung dieser Begriffe seine eigentliche Kernzielgruppe. So wird seine Anzeige jetzt auch Frauen angezeigt und Usern, die eigentlich auf der Suche nach Turnschuhen sind. Die Umwandlungsrate von Webseitenbesuchern zu Käufern sinkt daher.

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