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Wie funktioniert der ROMI-Rechner?

Der ROMI-Rechner berechnet die Rentabilität von Online-Werbekampagnen in Suchmaschinen (z.B.für Google AdWords-Kampagnen). Durch Eingabe Ihrer Unternehmenskennzahlen (EK und VK bzw. Marge) und der Konversionsrate Ihrer Webseite lässt sich mit dem ROMI-Rechner herausfinden, ob eine Werbekampagne einen Gewinn generiert oder Verluste erzeugt.

 

Wie wird der ROMI-Rechner „gelesen“?

Nach Eingabe Ihrer Daten wird die Rentabilität der Werbekampagnen berechnet. Um die Daten zu interpetieren, fahren Sie mit der Maus über die Zeilen und lesen Sie die Werte von links nach rechts – jedem CPC-Wert sind hier die jeweiligen Rentabiltätswerte zugeordnet.
Ich betreibe gar keinen Online-Shop – warum also den ROMI-Rechner nutzen?

Online-Werbung findet online statt. Der Gedanke, dass sich Online-Shops besonders gut für Suchmaschinenwerbung eignen, liegt daher nur nahe Aber: Suchmaschinen sind für einen Großteil der Menschen zum Informationsmedium Nummer 1 geworden. Egal, ob man einen kompetenten Rechtsanwalt, eine gute Autowerkstatt, einen Klempner oder ein Restaurant mit bestimmten Gerichten sucht. Anzeigen in Suchmaschinen werden in dem Moment der Suche nicht mehr als Werbung, sondern als Information wahrgenommen; die Werbetreibenden präsentieren sich als Problemlöser.

Natürlich wird ein lokaler Händler, Dienstleister oder Handwerker nicht bundesweit werben, aber durch die Vergabe von Parametern kann eine Online-Marketingkampagne relativ genau auf seine Kernzielgruppe zugeschnitten werden.
EK, VK, Marge – kenne ich nicht/gibt es bei mir nicht!

Ein Händler führt anders Buch als ein Anwalt, ein Zahnarzt anders als der Hersteller eines Produktes. Allen gemein ist jedoch, dass bestimmte Kosten bestimmten Umsätzen gegenüber stehen. Mittels der letzten Jahresbilanz lässt sich trotz Schwankungen in den Aufträgshöhen relativ genau errechnen, welche Kosten entstanden und welche Gewinne daraus resultiert sind. Durch die Höhe der Umsätze, des Gewinn und die Anzahl der Aufträge lässt sich die Marge einfach berechnen und ein durchschnittlicher Auftragswert bilden.

Beschriftungen wie Einkaufspreis oder Verkaufspreis sind letztendlich nur Platzhalter für „Kosten“ und „Umsatz“. Von daher kann der ROMI-Rechner für die allermeisten Geschäftsmodelle genutzt werden. Und falls nicht: schreiben Sie in den Kommentaren, was Ihnen noch fehlt und wir werden dies für zukünftige Versionen des Rechners berücksichtigen.

 

Ich glaube nicht an Online-Marketing! Schon alleine nicht, weil ich selbst nie auf Anzeigen klicke…

Gesundes Misstrauen ist gut. Auch im Online-Marketing. Andererseits: Viele sehr erfolgreiche Unternehmen setzen zunehmend auf Online-Marketing als Teil ihres Marketing-Mix. Letztes Jahr wurde in Deutschland erstmals mehr Geld in Online-Werbung investiert, als in Printwerbung.

Ob sich Online-Marketing für Ihr ganz persönliches Geschäftsmodell rechnet, können Sie mittels des ROMI-Rechners ja einfach ausrechnen – vorbei die Zeiten, in denen man aus dem Bauch entscheiden musste.

 

Was ist der Unterschied zwischen den zwei Version des ROMI-Rechners?

Beide Rechner greifen auf dieselbe Formel zurück. Der einzige Unterschied liegt in der Eingabemaske. In der Standard-Version des Rechners werden der Einstandspreis/Einkaufspreis und Verkaufspreis benötigt (und die Marge im Hintergrund für Sie berechnet), in der zweiten Version kann die Marge direkt eingegeben werden.

 

Ich bin neu im Online-Marketing – wie erhalte ich möglichst aussagekräftige Werte zu CPC und Konversionsrate?

Eine Einführung in den CPC findet sich hier, eine zur Konversionsrate hier. Falls Sie auf Ihrer Webseite bereits eine Webtracking-Software mit Conversion-Tracking einsetzen, können Sie diese Werte bei der Angabe der Conversionrate hinzuziehen.

 

Welches sind die wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Online-Werbekampagne?

Online-Marketing ist im Vergleich zu klassischen Werbemaßnahmen in der Regel rentabler. Aber: Online-Marketing ist auch kein Allheilmittel. Online-Werbekampagnen für Geschäftsmodelle mit niedrigen Margen und/oder niedrigen Einkaufskörben/Auftragswerten werden nur in Ausnahmefällen rentabel sein.

Unter der Voraussetzung, dass eine Suchmaschinenkampagne gut optimiert ist (dies resultiert üblicherweise in einem niedrigeren CPC), ist die Konversionsrate der größte Hebel.

 

Welche Vorteile hat der ROMI-Rechner gegenüber einer Berechnung in Programmen wie beispielsweise Excel?

Der ROMI-Rechners hat gegenüber Rentabilitätsberechnungen in Excel einen entscheidenden Vorteil: Mittels der Schieberegler lassen sich die wichtigsten Werte einer Werbekampagne schnell anpassen. Was-Wäre-Wenn-Analysen werden so mit einfachen Mitteln möglich. In Verbindung mit der bedingten Formatierung (positive Werte = grün, negative Werte = rot) lässt sich visuell auf einen Blick erfassen, ob Online-Marketing rentabel ist – oder eben nicht.

 

Ist der ROMI überhaupt wichtig?

Im Online-Marketing wird häufig ein buntes Sammelsurium von Formeln und Werten als Indikator für die Rentabilität herangezogen. Ein Standard, der von allen Agenturen genutzt wird, gibt es in der Praxis nicht.

Lassen Sie sich von daher die genau erklären, welche Werte für die Rentabilitätsrechnung benutzt werden: Handelt es sich um Netto- oder Bruttowerte? Fließen nur die Werbekosten oder auch die sonstigen Produktkosten ein? Handelt es sich um Gewinn oder nur Umsatz?

Der ROMI (unter Berücksichtigung von Werbekosten und Produktkosten) und die Akquisekosten pro Kunde werden in der Regel für die meisten Geschäftsmodelle einen ersten guten Überblick geben.

 

Was ist das Mindestbudget für Online-Marketingkampagnen?

Im Gegensatz zu TV-/Print-/Radiokampagnen sind die Initialkosten relativ gering, da für Suchmaschinenwerbung eben keine aufwändigen Spots oder grafische Anzeigen nötig sind. Online-Werbeanzeigen in Suchmaschinen haben zudem den Vorteil, dass gerade kein Mindestbudget nötig ist, da nur jeder Klick abgerechnet wird und eben nicht das bloße Einblenden der Anzeige. Für Nischenbranchen oder lokale und regionale Händler können – geeignete Margen und Konversionsraten vorausgesetzt – Kampagnen mit einem niedrigen dreistelligen Monatsbudget bereits positiv zum Geschäftsergebnis beitragen.

 

Im ROMI-Rechner sehe ich nur „rot“!

Drei Möglichkeiten:

  1. Ihr Geschäftsmodell eignet sich schlichtweg nicht für Online-Marketing, da Ihre Marge, die Höhe des Warenkorbs/Verkaufspreises, CPCs zu hoch oder die Konversionsrate zu niedrig sind. Marge und VK liegen in Ihrer Hand – darauf hat Online-Marketing keinen Einfluss. Die Konversionsrate und CPCs können durch eine Optimierung der Webseite und der Werbekampagnen in der Regel positiv beeinflusst werden.
  2. Drastisch ausgedrückt: Andere Werbemedien sind noch unrentabler. Rechnen Sie doch mal durch, welche Kosten bei klassischen Kampagnen in Print, TV oder Radio entstehen und wie hoch der ROMI oder Akquisekosten pro Kunde hier ist.
  3. Ein wichtiger Faktor wird in der derzeitigen Version des ROMI-Rechners (noch) nicht betrachtet: der langfristige Kundenwert.  In Märkten mit hohem Wettbewerb und niedrigen Margen „zahlen“ sich Werbekampagnen erst nach dem zweiten oder gar dritten Kauf eines Kunden (zum Beispiel durch Folgeaufträge) aus.

 

Die wichtigsten Begriff des Online-Marketings


            

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